Allgemeine Mietbedingungen

1. Mietpreise

Es gelten die zur Zeit des Vertragsabschlusses auf beachbus.de veröffentlichten Preise. Abweichend hiervon sind gesondert anzufragende Angebote. Die gesetzliche Mehrwertsteuer in Höhe von 19% ist enthalten.
Einwegmieten sind auf Anfrage und gegen Aufpreis möglich.
Die Fahrzeugübergabe findet nach Absprache bei uns in Hallbergmoos oder in Portugal statt. Eine Abholung am Busbahnhof oder Bahnhof Lagos ist im Mietpreis enthalten. Eine Abholung am Flughafen Faro ist gegen einen Aufpreis von  40.-€ je Fahrtstrecke möglich.

2. Reservierung

Zur Reservierung eines bestimmten Termins muss eine Anzahlung in Höhe von mind. 50% des gesamten Mietpreises geleistet werden. Erst nach Erhalten der schriftlichen Buchungsbestätigung ist die Buchung verbindlich und der Campingbus gilt als reserviert. Sämtliche Nebenabsprachen zwischen Vermieter und Mieter bedürfen der schriftlichen Niederlegung. Mit der Überweisung der Anzahlung erkennt der Kunde die allgemeinen Geschäftsbedingungen der BEACHBUS GmbH an.

3. Zahlungsweise und Kaution

Der komplette Mietpreis abzüglich der geleisteten Reservierungsanzahlung muss spätestens 14 Tage vor Mietbeginn auf unserem Konto eingegangen sein. Bei Fahrzeugübergabe muss zur Sicherheit für die Rückgabe des Fahrzeugs in unbeschädigtem und gereinigtem Zustand eine Kaution von 1000.-€ bezahlt werden. Der Kautionsbetrag muß spätestens 5 Tage vor Fahrzeugübergabe auf unserem Konto eingegangen sein oder bei Fahrzeugübergabe in bar bezahlt werden. Dem Vermieter steht es frei, im Falle nicht fristgerechter Zahlung vom Vertrag zurückzutreten. In diesem Fall finden die Stornobedingungen der Ziffer 6 Anwendung. Bei Fahrzeugübergabe werden die bereits vorhandenen Beschädigungen notiert. Bei ordnungsgemäßer Rückgabe des Fahrzeugs in unbeschädigtem Zustand – abgesehen von den im Zustandsbericht aufgeführten Schäden – erfolgt die vollständige Rückzahlung der Kaution. Diese befreit den Mieter aber nicht von der Haftung für verdeckte Mängel oder Beschädigungen.Bei eventuell entstandenen Schäden hat der Vermieter 7 Tage Zeit, die exakte Schadenshöhe zu ermitteln. Im Anschluß wird die Kaution abzüglich Schadenskosten auf das Konto des Mieters zurücküberwiesen.

4. Mietzeitraum

Der Mietzeitraum ist die Zeit von der vereinbarten Übernahme bis zur endgültigen Rückgabe des Fahrzeugs an der vereinbarten Mietstation. Die Rückgabe des Fahrzeugs hat bis zum im Mietvertrag festgelegten Zeitpunkt zu erfolgen. Bei Überziehung der Mietzeit werden je angefangener Stunde 20.-€ in Rechnung gestellt. Wird durch die Überschreitung eine Anschlussmiete verhindert, so trägt der Mieter die entstehenden Kosten.

5. Übernahme und Rückgabe des Fahrzeugs

Das Fahrzeug ist zum vereinbarten Termin am vereinbarten Ort zu übernehmen. Der Mieter ist verpflichtet, das Fahrzeug bei Ablauf der Mietzeit am vereinbarten Ort während der im Vertrag vereinbarten Zeiten zurückzugeben. Das Fahrzeug ist innen in frisch gereinigtem und vollgetanktem Zustand zurückzugeben. Ist die Reinigung ganz oder teilweise nicht erfolgt, so werden folgende Reinigungskosten hierfür fällig:

Innen 100.- €, Toilette 60.- €.

Kosten für Kraftstoff- und Motoröl sowie die Kosten für sonstige Hilfs- u. Betriebsstoffe, die während der Mietzeit anfallen trägt der Mieter. Ist der Kraftstofftank bei Rückgabe teilweise geleert, so wird er vom Vermieter aufgefüllt. Die Kosten für den verbrauchten Kraftstoff trägt der Mieter, sie werden nach Rückgabe des Fahrzeugs in Höhe des tatsächlichen Verbrauches von der Kaution einbehalten.

In diesem Fall fällt eine Tankpauschale von einmalig 20.-€ plus 2.-€ pro ersetztem Liter Kraftstoff an. Das Wohnmobil wird dem Mieter mit einer befüllten Gasflasche zur Verfügung gestellt. Sollte diese Menge für die Mietdauer nicht ausreichen, kann der Mieter auf eigene Kosten für gleichwertigen Nachschub sorgen. Ein bei Rückgabe erweiterter Gasvorrat wird vom Vermieter nicht vergütet.Die Campingbusse sind Nichtraucherfahrzeuge – Bei Nichtbeachtung des Rauchverbotes im Campingbus werden 200,00 € einbehalten. Die Mitnahme von Tieren ist mit dem Vermieter abzuklären und schriftlich zu fixieren.

6. Stornierung

Bei Rücktritt vor dem vereinbarten Mietbeginn sind folgende Anteile des vereinbarten Mietpreises laut Mietvertrag zu zahlen:
Rücktritt bis 61 Tage vor dem 1. Miettag 30%,
vom 60. bis zum 31. Tag vor dem 1. Miettag 50%,
vom 30. bis zum 15. Tag vor dem 1. Miettag 75%,
vom 14. bis zum 5. Tag vor dem 1. Miettag 85%,
weniger als 5 Tage vor dem 1. Miettag 95%.

Wird das Mietfahrzeug nicht abgeholt, steht dem Vermieter Schadensersatz in Höhe von 95% des vereinbarten Mietpreises zu.

Sollte dem Vermieter aufgrund verspäteter Rückgabe des Fahrzeugs ein Schaden entstehen (z.B. Schadenersatzansprüche des nachfolgenden Mieters etc.), so behält sich der Vermieter vor, diese Schadensersatzansprüche gegen den Mieter geltend zu machen. Es besteht generell kein Einverständnis des Vermieters mit der automatischen Umwandlung in ein Mieterverhältnis auf unbestimmte Zeit bei fortgesetztem Gebrauch. Unabhängig hiervon ist eine Nutzungsentschädigung für den Gebrauch über die vereinbarte Mietdauer hinaus zu bezahlen, die sich nach dem vereinbarten Mietzins richtet. Bei vorzeitiger Rückgabe des Fahrzeugs vor dem vereinbarten Rückgabetermin ist dennoch der volle vereinbarte Mietpreis zu bezahlen sofern der Vermieter das Fahrzeug nicht anderweitig vermieten kann.

7. Führungsberechtigte

Das Alter des Mieters und Fahrers muss mindestens 22 Jahre betragen und der Fahrer muss seine Fahrerlaubnis seit mindestens zwei Jahren besitzen. Der Hauptmieter und alle Fahrer müssen im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis der Klasse 3 oder B sein und müssen im Mietvertrag bei Fahrzeugübergabe eingetragen werden. Das Fahrzeug darf nur vom Mieter selbst und den im Mietvertrag angegebenen Fahrern gelenkt werden. Der Mieter gilt für die Dauer der Mietzeit als Halter des Fahrzeugs. Dem Mieter ist es untersagt, das Fahrzeug zur Beteiligung an motorsportlichen Veranstaltungen und Fahrzeugtests, zur Beförderung von explosiven, leicht entzündlichen, giftigen, radioaktiven oder sonst gefährlichen Stoffen, zur Begehung von Zoll- oder sonstigen Straftaten, auch wenn diese nur nach dem Recht des Tatorts mit Strafe bedroht sind, zur Weitervermietung oder Verleihung oder für sonstige gewerbliche Zwecke – außer zu ausdrücklich vertraglich vereinbarten – oder für sonstige Nutzungen, die über den vertraglichen Gebrauch hinausgehen, zu verwenden.

8. Obhutspflicht

Der Mieter ist verpflichtet, die Mietsache sorgfältig zu behandeln und die Betriebsanleitungen des Fahrzeuges sowie aller eingebauten Geräte etc. genauestens zu beachten. Besonders sind die in der Bordmappe des Campingbusses befindlichen Bedienungsanleitungen, Hinweise und Merkblätter noch einmal zu lesen und sorgfältig zu befolgen. So können Schäden durch falsches Verhalten und falsche Bedienung ausgeschlossen werden. Der Mieter hat das Fahrzeug sorgsam zu behandeln und alle für die Benutzung maßgeblichen Vorschriften und technischen Regeln zu beachten, die Wartungsfristen einzuhalten sowie das Fahrzeug ordnungsgemäß zu verschließen.

Insbesondere verpflichtet sich der Mieter, die bestehenden Verkehrsvorschriften in den jeweiligen Ländern zu beachten.
Der Mieter darf das Fahrzeug ausschließlich in den folgenden Ländern nutzen mit der Ausnahme der Länder, in denen Krieg geführt wird und/oder Unruhen herrschen:

Andorra, Belgien, Dänemark, Deutschland, England, Frankreich, Finnland, Griechenland, Holland, Island, Irland, Italien, Kroatien und sämtliche Länder Ex Jugoslawiens, Liechtenstein, Luxemburg, Monaco, Norwegen, Österreich, Portugal, San Marino, Slowakei, Spanien, Schweden, Schweiz, Tschechien, Türkei ( europäischer Teil ), Ungarn, Vatikanstadt, Jugoslawien.

Außerhalb dieser Grenzen besteht in der Kraftfahrversicherung (insbesondere Vollkasko- Schutz und Schutzbrief) kein Versicherungsschutz. Will der Mieter das Fahrzeug in anderen Ländern und Gebieten benutzen, so ist hierzu eine schriftliche vorherige Zustimmung des Vermieters erforderlich. Für die Einhaltung der Devisen-, Gesundheits-, Maut-,Pass-, Visa-, Verkehrs- und Zollbestimmungen sind Mieter und Mietreisende selbst verantwortlich. Alle eventuellen Kosten und Nachteile, die aus der Nichtbeachtung dieser Bestimmungen entstehen können, gehen zu Lasten dieser Personen.

9. Wartung und Reparatur

Die Kosten der laufenden Unterhaltung, z.B. Betriebsstoffe des Mietfahrzeugs, trägt der Mieter. Die Kosten für die vorgeschriebenen Wartungsdienste und notwendigen Verschleißreparaturen trägt der Vermieter. Reparaturen, die notwendig werden, um die Betriebs- oder Verkehrssicherheit des Fahrzeuges zu gewährleisten, dürfen vom Mieter bis zum Preis von € 50.- ohne Einwilligung des Vermieters in Auftrag gegeben werden. Die Reparaturkosten trägt der Vermieter gegen Vorlage der entsprechenden Belege, sofern der Mieter nicht für den Schaden haftet (siehe Punkt 11). Versagt der Kilometerzähler, ist der Vermieter unverzüglich zu benachrichtigen.

10. Versicherungsschutz

Das Fahrzeug ist folgendermaßen versichert:

Vollkaskoversicherung mit 1000.- € Selbstbeteiligung durch den Mieter pro Schaden

Teilkaskoversicherung mit 1000.- € Selbstbeteiligung durch den Mieter pro Schaden

Haftpflichtversicherung (100 Mio. € Deckungssumme) pro Schaden

Die vorher genannten Haftungsbegrenzungen entfallen bei Schäden, die durch nichtverkehrsgerechte Nutzung, durch vorsätzliche oder grob fahrlässige Verursachung (z.B. durch Alkohol oder Drogen), durch das Ladegut am Fahrzeug, durch Nichtbeachtung der Durchfahrtsbreite und Durchfahrtshöhe, durch Überladung (zul. Gesamtgewicht), durch Fahren mit zu niedrigem Öl- /Wasserstand, Überdrehen des Motors, Befahren ungeeigneter und unbefestigter Wege, (z.B. Schäden am Unterboden), usw. entstehen. Diese Schäden sind vom Mieter in voller Höhe selbst zu tragen.

11. Haftung des Mieters

Das angemietete Fahrzeug darf nur für den vereinbarten Zweck verwendet werden. Der Mieter haftet für die rechtzeitige Rückgabe des Fahrzeugs in vertragsgemäßem Zustand. Sofern dies nicht geschieht, sind vom Mieter die Kosten für weitere Anmietung, evtl. Rücktransporte zu tragen.

Bei Überlassung des gemieteten Fahrzeuges an Dritte, haftet der Mieter ebenso für eventuell dadurch entstandene Schäden. Mehrere Mieter haften als Gesamtschuldner. Bei Unfällen und Verlust des Fahrzeugs haftet der Mieter für den eingetretenen Schaden – soweit die abgeschlossene Versicherung greift, in Höhe der vereinbarten Selbstbeteiligung – wenn er (bzw. der Fahrer) den Unfall oder den Verlust (mit-) zu vertreten hat.

Der Mieter haftet jedoch für Schäden unbeschränkt, sofern und soweit der Versicherer nicht leistet, insbesondere weil der Mieter (oder Fahrer) den Schaden durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit herbeigeführt hat oder der Schaden durch alkohol- oder drogenbedingte Fahruntüchtigkeit entstanden ist oder der Mieter es unterlässt, den Unfall, Brand, Diebstahl, Wild- oder sonstigen Schaden polizeilich aufnehmen zu lassen (siehe Punkt 13) oder der Mieter (bzw. Fahrer) keine gültige Fahrerlaubnis besitzt oder nicht befugt ist, von ihr Gebrauch zu machen. Das gleiche gilt für Schäden, die durch Nichtbeachten des Zeichens 265 – Durchfahrtshöhe – gem. § 41 Abs.1I Ziff,6 StVO – verursacht werden. Hat der Mieter Unfallflucht begangen oder seine Pflichten nach Punkten 7 und 8 dieser Bedingungen verletzt oder das Fahrzeug an einen nicht berechtigten Dritten überlassen, so haftet er ebenfalls voll, es sei denn, die Verletzung hat keinen Einfluss auf die Regulierung des Schadensfalls (insbesondere durch den Versicherer) gehabt.

Der Mieter haftet im Übrigen voll für alle Schäden, die bei der Benutzung zu verbotenen Zwecken oder durch unsachgemäße Behandlung des Fahrzeugs entstanden sind.

Der Mieter haftet für Motorschäden die durch vernachlässigte Kontrolle des Öl- und Kühlwasserstandes entstanden sind. Ebenfalls haftet der Mieter für alle entstandenen Reifenschäden während seiner Mietzeit. Der Mieter ist verpflichtet, vor und während der Fahrt den Ölstand, den Kühlwasserstand sowie den Reifendruck und die Reifenbeschaffenheit zu überprüfen.

12. Haftung des Vermieters

Der Vermieter stellt das Fahrzeug zum angemieteten Zeitpunkt bereit. Sollte das bestellte Fahrzeug aus irgendeinem Grund nicht verfügbar sein, stellt er ein gleichwertiges Ersatzfahrzeug oder erstattet die geleisteten Zahlungen. Schadensersatzansprüche des Mieters gegenüber dem Vermieter bestehen nicht.

Der Vermieter ist nicht zur Verwahrung von Gegenständen verpflichtet, die der Mieter bei der Rückgabe des Fahrzeugs zurücklässt.

13. Verhalten bei Unfällen

Der Mieter hat nach einem Unfall, Brand, Diebstahl, Wild- oder sonstigen Schaden sofort die Polizei zu verständigen. Dies gilt auch bei selbstverschuldeten Unfällen ohne Mitwirkung Dritter. Unterlässt der Mieter, den Schaden polizeilich aufnehmen zu lassen, haftet er voll (siehe Punkt 11). Gegnerische Ansprüche dürfen nicht anerkannt werden. Der Mieter hat dem Vermieter selbst bei geringfügigen Schäden unverzüglich telefonisch zu unterrichten und einen ausführlichen schriftlichen Bericht unter Vorlage einer Skizze zu erstellen. Der Unfallbericht muss insbesondere Namen und Anschrift der beteiligten Personen und etwaiger Zeugen sowie die amtlichen Kennzeichen der beteiligten Fahrzeuge enthalten. Außer dem genormten europäischen Unfallbericht dürfen keine Dokumente bezüglich des Unfalls unterschrieben werden.

14. Abtretungsverbot

Die Abtretung von Ansprüchen aus dem Mietvertrag an Dritte, auch an Ehegatten oder andere Mitreisende, ist ausgeschlossen, ebenso die Geltendmachung sonstiger Ansprüche im eigenen Namen.

15. Speicherung von Personaldaten

Der Vermieter ist berechtigt, die bezüglich der Geschäftsbeziehung oder im Zusammenhang mit ihr erhaltenen Daten über den Mieter, gleich ob diese von ihm selbst oder von Dritten stammen, im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes zu verarbeiten.

16. Gerichtsstand

Gerichtsstand ist Freising, Deutschland. Stand: 01.07.2014